Was hält Dich dabei auf, Dein Amazon FBA Business zu skalieren?


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Jan 10, 2022

Was hält Dich dabei auf, Dein Amazon FBA Business zu skalieren?

UNYBRANDS & ZENTAIL
JAN 10, 2022

Was hu00e4lt Dich dabei auf, Dein Amazon FBA Business zu skalieren?


Im neuen Jahr heiu00dft es raus mit dem Alten und rein mit dem Neuen. Als Verku00e4ufer kannst Du die Vergangenheit hinter Dir lassen und das Jahr mit besseren Strategien, Produkten und Lu00f6sungen fu00fcr Dich und Deine Marke begru00fcu00dfen. Wir haben eine Liste hu00e4ufiger Fehler und Hindernisse zusammengestellt, mit denen viele Amazon Verku00e4ufer im Jahr 2021 konfrontiert waren. In Zusammenarbeit mit unseren Freunden bei Zentail, einer der leitenden Plattformen fu00fcr Amazon Verku00e4ufer, haben drei unserer ExpertInnen u00fcber diese Herausforderungen und wie man sie in der Supply Chain, PPC und Markenstrategie u00fcberwindet, gesprochen.

7 Probleme, die Wachstum auf Amazon hemmen

1. Mangelnde Lieferentenvielfalt

Es ist nicht ungewu00f6hnlich, dass Marken von einem Lieferanten abhu00e4ngig sind, dem sie vertrauen, sei es fu00fcr die Produktherstellung oder die Abwicklung der Logistik. Deine Lieferantenbasis zu erweitern ist ein mu00fchsamer und kostspieliger Prozess – es nicht zu tun bedeutet, dass viele Marken schutzlos gegen Naturkatastrophen, Handelsspannungen, Arbeitskru00e4ftemangel, steigende Materialkosten und – wie zuletzt – globale Pandemien sind.

Single-Source- oder Single-Geografie-Modelle ku00f6nnen extreme Verluste zur Folge haben. Du bist Deinem Lieferanten ausgeliefert und hast keinen unmittelbaren Einfluss auf Preisverhandlungen – auu00dferdem ist es nicht mu00f6glich, Deine Abkommen nach Bedarf zu verbessern.

Kurz dazu: Eine u00fcberwu00e4ltigende Mehrheit der amerikanischen Amazon Verku00e4ufer (73%) nutzt FBA fu00fcr ihre Abwicklungen. FBA ist zwar strategisch gut, um auf Amazon mitzuhalten, macht aber auch viele Marken u00fcbermu00e4u00dfig davon abhu00e4ngig – sie ku00f6nnen Opfer plu00f6tzlicher Ausfu00e4lle werden. Wu00e4hrend der COVID-19-Krise zum Beispiel verbannte Amazon voru00fcbergehend Produkte (besonders die, die fu00fcr den dringenden Gebrauch nicht wesentlich sind) und versetzte Tausende von Verku00e4ufern u00fcber Nacht in Panik.

2. Teure Vorgu00e4nge

Ob Versand-, Abwicklungs-, Produkt- oder Bestandskosten: Verku00e4ufergebu00fchren ku00f6nnen schnell steigen. Achte auf diese Kosten – sie verringern nicht nur Deine Marge, sie ku00f6nnte ganz entfallen. Die richtige Lu00f6sung zu finden, ist jedoch nicht immer einfach. Um beispielsweise die Fulfillment-Kosten zu senken, frag Dich vielleicht, ob Du das Fulfillment an einen 3PL auslagern solltest.

Das wu00fcrde einerseits die Kosten (und den Zeitaufwand) fu00fcr das interne Fulfillment-Management senken – sobald Deine Marke wu00e4chst, hast Du damit auch die gru00f6u00dfte Kontrolle u00fcber Deine Ablu00e4ufe. Ein 3PL gibt Dir mehr Zeit und kann Deine Reichweite sofort erweitern, bedeutet jedoch auch hu00f6here Stu00fcckkosten. Die richtige Lu00f6sung findest Du mit einer Mischung aus Zahlenverarbeitung, guten Lieferantenbeziehungen und der Bereitschaft, Geld auszugeben, um Geld zu verdienen – ein Schritt, den manche Verku00e4ufer u00fcberspringen.

3. Die Konkurrenz kopieren

Amazon ist voll mit Hu00e4ndlern, die einer reinen u201eKopie”-Strategie folgen. Sie ahmen alles nach, vom Produktsortiment ihrer Konkurrenten bis hin zu ihren Preisen und Markenbotschaften – in der Hoffnung, auch deren Erfolg nachzuahmen.

Das mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren, aber so kannst Du keine nachhaltige Marke aufbauen, die fu00fcr sich allein steht. Gru00fcnder, die diese Strategie verfolgen, neigen dazu, sich im Schatten ihrer Konkurrenz zu verstecken – anstatt ihre Marken aufzubauen und ihre Produkte kontinuierlich zu verbessern, um der Konkurrent zu werden, den es zu schlagen gilt.

4. Cash-Flow-Probleme

Wu00e4hrend Deine Marke noch wu00e4chst, musst Du viel in Produktion, Spedition und andere Geschu00e4ftsausgaben investieren. Bei neuen Produkten solltest Du zusu00e4tzlich Werbe- und Marketingkosten einkalkulieren – damit gewinnst Du Aufmerksamkeit, die wiederum Verku00e4ufe und Bewertungen generiert und Deine organischen Rankings steigert.

Egal wie gut aufgestellt Du bist, es kann immer noch etwas schiefgehen. Solltest Du schlecht vorbereitet sein, ku00f6nnte Dein Wachstum schnell von zusu00e4tzlichem Kapital und Geld abhu00e4ngen.

5. Zu viele Tools, zu wenig Kapazitu00e4t

Ein Amazon Business zu fu00fchren, ist alles andere als einfach. Als Geschu00e4ftsinhaber musst Du eine Projektmanagement-Mentalitu00e4t entwickeln, um verschiedene Sprints und Aufgaben gleichzeitig zu bewu00e4ltigen. Dies allein frustriert einige Verku00e4ufer. Anstatt klare, gut organisierte Projektplu00e4ne auszufu00fchren, verbringen sie viel Zeit mit Damage Control.

Gleichzeitig wirst Du vermutlich mit verschiedenen Kursen, technischen Empfehlungen und Wachstumshacks bombardiert, die Dir Zeit und Geld rauben.

Sobald das passiert, ist es wichtig zu erkennen, dass einige Tools und u00c4nderungen ein gewisses Mau00df an Reife erfordern. Du solltest alles dafu00fcr tun, Dich selbst im Blick zu haben. Stell Dir gewisse Fragen: u201eIst dieses Tool oder dieser Prozess wirklich notwendig? Wird es Dir helfen, das Geschu00e4ft gemu00e4u00df Deiner Strategie auszubauen?”

6. Schlechtes Bestandsmanagement

Ein angemessener Bestand ist entscheidend fu00fcr die Aufrechterhaltung (und Skalierung) Deines Umsatzes – Bestandsprobleme sind einige der hu00e4ufigsten und am weitesten verbreiteten Probleme in Unternehmen. Einigen Marken fehlen die Tools, um die Bestandskosten mit den Geschu00e4ftsplu00e4nen zu vereinen und haben daher u00fcberschu00fcssige Bestu00e4nde oder gebundenes Kapital.

7. Fehlende Brand Voice

Als Du angefangen hast u00fcber Amazon zu verkaufen, hast Du wahrscheinlich nicht an ein u00fcberzeugendes und konsistentes Markenerlebnis fu00fcr Deine Kundschaft gedacht; Deine Prioritu00e4ten lagen woanders.

Markenaufbau ist dennoch notwendig, sobald Cross-Selling und neue Kanu00e4le ins Spiel kommen. Solltest Du zu lange brauchen, dieses Mindset anzunehmen, wirst Du wahrscheinlich Probleme mit der Qualitu00e4tskontrolle haben – spu00e4ter wird es schwer sein, Deine Brand Voice zu etablieren.

7 Tipps fu00fcr das Wachstum Deines Amazon Business

Keine Sorge: Wir haben jede Menge Lu00f6sungen, mit denen Du hu00e4ufige Fehler vermeiden kannst. Hier sind einige Methoden, vom Outsourcing Deines PPC-Managements bis hin zur Verbesserung Deines Supply-Chain-Managements.

1. Mach Deine Supply Chain transparenter

Eine belastbare Supply Chain beginnt mit transparenten Ablu00e4ufen. Immer zu wissen, wo sich Deine Artikel befinden, ist wichtig, genau wie der Status aller Bestellungen (POs) und Lieferungen.

So kannst Du bei der Planung Deines Marketings, Deiner Nachbestellungen und Wiederauffu00fcllungen auf niedrige Lagerbestu00e4nde oder u00dcberbestu00e4nde reagieren.

Dafu00fcr brauchst Du eine Plattform, mit der Du Bestandsbewegungen verfolgen und/oder Deine Lieferanten verwalten kannst. Eine Multichannel-Plattform stellt sicher, dass Deine Vertriebskanu00e4le und Tools stu00e4ndig miteinander kommunizieren. Plus, Du ersparst Dir das Suchen von Daten aus verschiedenen Quellen.

Kurz dazu: Eines der Unternehmen von unybrands war mit Produkt- und Rechnungsverzu00f6gerungen konfrontiert, da Daten in vielen unterschiedlichen Informationsquellen (von denen einige miteinander in Konflikt standen) vorhanden waren. Daraufhin fu00fchrte das Team eine Ursachenanalyse durch.

u201eDurch diesen Prozess konnten wir eine Diskrepanz zwischen unseren Anweisungen an Lieferanten und dem Lesen von Rechnungen durch unsere internen Systeme fu00fcr bestimmte Zahlungsszenarien feststellen”, sagt McIntyre. u201eIndem wir uns auf das Problem konzentrierten, sobald es identifiziert war, konnten wir das zuku00fcnftige Risiko fu00fcr [unsere neu erworbene] Marke mindern und interne Prozesse verbessern, um sie robuster und skalierbarer zu machen.”

2. Tu so, als wu00fcrdest Du ein Kreuzfahrtschiff und kein Schnellboot fahren

Wenn es um Deine Supply Chain geht, solltest Du auf Deinen zuku00fcnftigen Bedu00fcrfnissen aufbauen – nicht nur auf Deinen unmittelbaren Bedu00fcrfnissen. Unser Rat? Tu so, als wu00fcrdest Du ein Kreuzfahrtschiff und kein Schnellboot steuern.

Wenn Du Deine Infrastruktur optimierst und Partnerschaftsentscheidungen triffst, konzentriere Dich auf Deine 12- bis 24-monatigen Wachstumsplu00e4ne. Spar nicht und treffe keine emotionalen Entscheidungen; geh lieber vorsichtig und methodisch vor.

Dies erfordert klare Betriebsplu00e4ne, Transparenz in der Supply Chain und starke Nachfrage-/Produktionsprognosefu00e4higkeiten. Mit den richtigen Daten kannst Du sinnvolle Gespru00e4che mit Deinen Partnern fu00fchren und u00fcberpru00fcfen, ob sie Deine zuku00fcnftigen Anforderungen realistisch erfu00fcllen ku00f6nnen, sobald Deine Marke wu00e4chst.

3. Sei bereit fu00fcr den Einzelhandel

Investiere so, dass Du bereit fu00fcr den Einzelhandel bist – auch wenn das Zeit und Ausgaben Kosten im Voraus bedeutet. Wenn Dein Produkt eine legitime Nachfrage und Anziehungskraft bei Deinem Publikum erzeugt, biete ihnen das beste Kundenerlebnis – und profitiere von dieser Dynamik.

Dies beginnt mit Deinen Produktanzeigen. Hierfu00fcr brauchst Du qualitativ hochwertige Produktbilder, Produktvideos, A+-Inhalte und gut optimierte Inhalte (Artikel, Bullets, Backend-Suchbegriffe).

Fu00fcr Deine ersten Bestellungen und Bewertungen wirst Du vielleicht in potenziell verlustbringende Werbung investieren mu00fcssen; die Ausgabe war jedoch nicht umsonst. Auf Marktplu00e4tzen sind Bewertungen und Verkaufsgeschwindigkeit wichtig fu00fcr organisches Ranking.

4. Gib Dein Amazon PPC-Management ab

Sobald Dein Unternehmen wu00e4chst, solltest Du Dinge wie Werbung an erfahrene Partner abgeben – Deine Zeit solltest Du lieber mit gru00f6u00dferen, wachstumsfu00f6rdernden Aufgaben verbringen. In der Zwischenzeit kann ein Amazon PPC-Spezialist Deine PPC-Kampagnen u00fcberwachen und die Kosten fachmu00e4nnisch senken, wu00e4hrend er Deine Strategien auf die nu00e4chste Stufe bringt.

5. Investiere in Multichannel-Marketing

Mit dem schnellen Wachstum von White-Label-Verku00e4ufern und Unternehmensakteuren auf Amazon wird der Kampf um Aufmerksamkeit nur noch bu00f6sartiger. Ganz zu schweigen davon, dass die PPC-Kosten von Amazon stetig steigen – Du solltest also die Verkehrsquellen Deiner Amazon-Angeboten diversifizieren.

6. Kenn Deine Verbraucher – kenn Deine Konkurrenz

Sammel qualitative und quantitative Daten u00fcber Deine Endverbraucher und Konkurrenten, um bessere, wachstumsorientierte Entscheidungen zu treffen. Dies kann bedeuten, dass Du Deine Inhalte A/B-testest, Bewertungen durchforstest, Kunden befragst und/oder Fokusgruppen durchfu00fchrst. Sollten Zeit und Budget begrenzt sein, kannst Du alternativ in einen virtuellen Assistenten investieren und damit Bewertungen rund um Deine Produkte analysieren.

Das Ziel? Einen Prozess aufzubauen, mit dem Du regelmu00e4u00dfig alles u00fcber Deine Preise, Angebote, Produkte und Deinen Kundenservice weiu00dft – und so Lu00fccken (und Chancen) findest, die sich auf das Wachstum auswirken.

7. Manage jetzt und investiere in die Zukunft

Es ist nie zu fru00fch fu00fcr ein Growth Mindset. Wu00e4hrend Du das Tagesgeschu00e4ft bewu00e4ltigst, solltest Du Zeit und Ressourcen fu00fcr Marktforschung und neue Mu00f6glichkeiten einplanen.

Warte nicht bis Dein Umsatz stagniert, um daru00fcber nachzudenken, wie Du Deine Marke neu ausrichten kannst. Hab immer Ideen bereit, die Du umsetzen kannst – diese ku00f6nnen weit u00fcber Strategien zur Produktentwicklung, die Einbindung neuer Kategorien, die Verbesserung der Verpackung oder der Verbesserung Deiner Markenposition hinausgehen.

Zusammenfassung

Du leistest als Verku00e4ufer auf Amazon viel: Das wissen wir und fu00fchlen mit Dir. Zum Glu00fcck gibt es unzu00e4hlige Mu00f6glichkeiten, wie Du Dein Unternehmen mit dem richtigen Mindset, den richtigen Ressourcen und der Hilfe von Experten weiter ausbauen kannst. Finde eine Unternehmensfu00fchrung, die fu00fcr Dich funktioniert – nutze diese Tipps und tu Dein Bestes, um vergangene Fehler von Verku00e4ufern, die jetzt Experten sind, zu vermeiden.

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